image slideshow
08.08.12 08:23 Alter: 316 Tage

PARADEISER DAS LIEBLINGSGEMÜSE DER ÖSTERREICHER

Heute ist „Tag der Paradeiser“

Kategorie: Presseaussendung, Obst & Gemüse - News, AMA-Seite

 


(Wien, am 8. August 2012) Die Paradeiser sind das Lieblingsgemüse der Österreicher. Grund genug, um dem vielseitigen Fruchtgemüse einen eigenen Tag zu widmen. Und: Paradeiser werden vor allem dann gekauft, wenn sie in Österreich Saison haben.

31.403 Tonnen Paradeiser im Wert von knapp 80 Millionen Euro essen Herr und Frau Österreicher im Jahr laut RollAMA-Daten *). Auf Platz zwei liegen die grünen, gelben, orangen und roten Paprika (Chart 1 und 2).

Insgesamt machen die Paradeiser rund 44 Prozent wertmäßig im Segment des Fruchtgemüses, dazu zählen neben Paradeiser, Gurken, Paprika, Zucchini, Melanzani und Kürbis, aus (Chart 3). Der Bio-Anteil beträgt nach der Menge gemessen 4,4 Prozent, nach dem Wert berechnet 8,1 Prozent (Chart 4). Die Preise im Lebensmittelhandel liegen in den ersten Monaten des Jahres traditionell etwas über jenen in den Sommermonaten. Im ersten Trimester von Jänner bis April 2012 kostete ein Kilo Paradeiser im Handel drei Euro (Chart 5).

Am liebsten als Salat
Die große Beliebtheit des Paradeisers zeigen aber nicht nur die Marktzahlen, sondern auch eine RollAMA-Motivanalyse aus dem April vorigen Jahres. Demnach bezeichnet jeder zweite Österreicher den Paradeiser als absolutes Lieblingsfruchtgemüse. Gurken und Paprika kämpfen fast gleichauf um Platz 2 und 3 (Chart 6). Zehn Prozent der Befragten essen Paradeiser täglich, 45 Prozent mehrmals pro Woche (Chart 7). Paradeiser werden am liebsten als Salat gegessen, aber auch als kalte Beilage und als gesunden Snack zwischendurch. Auch in der warmen Küche findet er immer mehr Einzug (Chart 8). Dieses Umfrageergebnis ist übrigens auch bei Kindern nicht viel anders. Auch die kleinen Konsumenten bezeichnen Paradeiser als ihr bevorzugtes Gemüse, am liebsten als Salat (Chart 9).

Frisch geerntet – und sonst nichts
Frisches Gemüse ist offensichtlich Convenience genug, denn die Konsumenten kaufen es am liebsten so, wie es gepflückt wird. Rund 80 Prozent der Befragten möchten Fruchtgemüse völlig unaufbereitet und kaufen Paradeiser vor allem dann, wenn diese in Österreich Saison haben (Chart 10 und 11). „Die nicht nur geschmacklichen Vorzüge von reif geerntetem Gemüse aus der Region sind offensichtlich bekannt im Frischeparadies Österreich“, freut sich Mag. Karin Silberbauer, AMA-Marketingmanagerin für Obst, Gemüse und Erdäpfel, über den hohen Zuspruch heimischer Ware. Die Frische ist beim Gemüseeinkauf wichtigstes Kriterium, an zweiter Stelle folgt die Optik (Chart 12). Auch die große Vielfalt an Paradeiser-Sorten kennen die Konsumenten (Chart 13).

Spezialitäten und Premiumprodukte von den Wiener Gartenbaubetrieben
„Wien ist ein einzigartiger Ort des Genusses, der für alle unsere Sinne etwas zu bieten hat. Während wir beim Gehörsinn an musikalische Darbietungen der Extraklasse denken, können wir in punkto Geschmack und Geruch mehr als stolz darauf sein, dass wir 36 Prozent des verspeisten Gemüses selbst in 234 Wiener Spitzengärtnereien erzeugen. Ob Paradeiser, Gurken, Paprika oder mehr – unsere Betriebe sorgen für optimalen Geschmack, Qualität und Frische. Es gibt nichts Besseres als eine Lebensmittelproduktion, die praktisch vor der Haustüre stattfindet. Unsere Erhebungen zeigen außerdem, dass es unseren Wiener Gärtnerinnen und Gärtnern immer öfter gelingt, sich mit regionalen Spezialitäten und Premienprodukten von der Konkurrenz abzusetzen", betont Abg. z NR. Ing. Franz Windisch, Präsident der Landwirtschaftskammer Wien.

Paradiesische Nährstoffspeicher
Sie stammen ursprünglich aus Peru und Ecuador und wurden in Mexiko erstmals kultiviert. Die Azteken nannten sie „Tomatl“. In Europa bekamen sie anfangs den Namen Liebes-, Gold- oder Paradiesapfel. Die Österreicher machen daraus den „Paradeiser“, und das völlig zu Recht. Paradeiser sind „paradiesische“ Nährstoffspeicher, denn sie enthalten das zellschützende Lykopin und das Beta-Karotin, das antioxidativ wirkt, aber auch Provitamin A, Vitamin C und Kalium**).

Die Tomate ist eine Sonnenanbeterin, je mehr Licht sie bekommt und je reifer sie geerntet wird, desto mehr dieser hochwertigen Inhaltsstoffe stecken in ihr. Sie ist in punkto Lagerung allerdings eine Diva, denn sie ist druckempfindlich und mag es nicht zu kalt. „Ein über 13 Grad warmer Ort lässt sie nachreifen und ihr volles Aroma entwickeln. Außerdem sollten Paradeiser gesondert gelagert werden, denn sie geben Ethylen ab, das zum Alterungsprozess anderer Obst- und Gemüsesorten beiträgt“, erklärt Mag. Karin Silberbauer, AMA-Marketingmanagerin für Obst, Gemüse und Erdäpfel.

 *) Die RollAMA ist die rollierende Agrarmarktanalyse der AMA-Marketing in Zusammenarbeit mit der GfK und KeyQUEST Marktforschung. Dabei führen 2.500 österreichische Haushalte Aufzeichnungen über ihre Einkäufe. Erfasst werden Fleisch und Geflügel, Wurst, Milch und Milchprodukte, Käse, Obst, Gemüse, Eier, Erdäpfel, Tiefkühlprodukte, Fertiggerichte, aber nicht Brot und Gebäck.

**) Quelle: Prof. Dr. I. Elmadfa, W. Aign, Prof. Dr. E. Muskat, Dipl.oec.troph. D. Fritsche, Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle

 

Rückfragehinweis:
Mag. Karin Silberbauer, AMA-Marketingmanagerin für Obst, Gemüse und Erdäpfel
Tel. 01/33151-420, E-mail: karin.silberbauer(at)ama.gv.at

DI Manuela Göll, Unternehmenskommunikation,
Tel. 01/33151-404, Mobil 0664/837 61 78, E-Mail: manuela.goell(at)ama.gv.at

Presseaussendung als pdf

charts als pdf

Foto zum Download
Bildtext: Mag. Karin Silberbauer, AMA-Marketingmanagerin für Obst und Gemüse, sowie Ing. Franz Windisch, Präsident der LK-Wien, huldigen dem Lieblingsgemüse Nr. 1.

Fotocredit: AMA-Marketing/Robert Strasser

 

 


Orientierungshilfen

Facebook - Links