image slideshow
18.10.12 12:37 Alter: 220 Tage

AMA-MARKETING IST ZUM NEUNTEN MAL BEI SIAL IN PARIS VERTRETEN

VON 21. BIS 25. OKTOBER PUNKTET ÖSTERREICH MIT FRISCHE UND NATÜRLICHKEIT

Kategorie: Presseaussendung, AMA-Seite

 

(Wien, 18. Oktober 2012) Die AMA-Marketing ist bereits zum neunten Mal mit einem Gemeinschaftsstand bei der SIAL (Salon International de l´Agrolimentaire) in Paris vertreten. Darüber hinaus werden Berglandmilch, Die Käsemacher, Furore, Schreiber& Rupp und Gebrüder Woerle mit eigenen Ständen präsent sein. Damit zeigen die rot-weiß-roten Lebensmittelproduzenten, wie sehr sie mit ihren Produkten auch im Ausland punkten. Immerhin lag der agrarische Außenhandel 2011 auf absolutem Rekordniveau.

 


Österreichs Exporte steigen weiter, aber nicht mehr so rasant
2011 wurden agrarische Waren um fast neun Milliarden Euro aus Österreich ausgeführt und erreichten damit den absoluten Höchstwert. Das erste Halbjahr 2012 zeigt eine weitere, allerdings nicht mehr so rasante Steigerung. In den Monaten Jänner bis Juni 2012 wurden Waren im Wert von 4,5 Milliarden Euro ausgeführt, das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 3,6 Prozent (Chart 1). Die Warenströme in Richtung der „alten“ EU-15-Länder liegen mit 2,5 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2012 in etwa auf dem gleichen Niveau (+ 3,8 Prozent, Chart 2). Die Niederlande, Frankreich, Belgien sowie Italien entwickelten sich überdurchschnittlich.

Kulinarische Export-Renner sind aber nach wie vor Käse und Fleischzubereitungen wie Speck. Ungebrochen beliebt sind österreichische Lebensmittel bei unseren deutschen Nachbarn.

Ein Drittel der weltweiten Exporte geht nach Deutschland
Ein Drittel der weltweit agrarischen Exporte Österreichs geht zum großen Nachbarn (Chart 3). Damit ist und bleibt Deutschland mit einem Absatzvolumen von rund drei Milliarden Euro wichtigster Handelspartner Österreichs (plus 2,6 Prozent im ersten Halbjahr 2012). Beispielsweise werden zwei Drittel der weltweiten Exporte von Fleischerzeugnissen wie Wurst-, Schinken- und Speckwaren nach Deutschland geliefert, bei Käse und Milchprodukten mehr als die Hälfte, bei Obst und Gemüse mehr als ein Drittel (Chart 4). Wichtigste agrarische Umsatzbringer sind dabei Milch und Milchprodukte, insbesondere Käse, sowie Frischfleisch, Fleischprodukte und -zubereitungen, gefolgt von Backwaren sowie Obst und Gemüse (Chart 5).


Wermutstropfen neue EU-Länder
Einen Wermutstropfen liefern die Umsätze in den neuen EU-12-Ländern, allen voran Ungarn und Rumänien. Der Außenhandel mit diesen Ländern ist im ersten Halbjahr stark eingebrochen (Chart 6). Ein Absatzvolumen von 753 Millionen Euro entspricht einem durchschnittlichen Minus von acht Prozent. Das könnte einerseits an der allgemeinen Wirtschaftslage liegen, andererseits aber auch am politischen Ziel dieser Länder, vermehrt eigene, im Land erzeugte Waren zu fördern.

Die bedeutendste Warengruppe im Außenhandel ist nach vor das Frischfleisch mit 117 Millionen Euro. Dieser Bereich ist auch der einzige, der eine positive Entwicklung aufweist. Das lag vor allem an der sehr guten Entwicklung am wichtigen Markt Ungarn – immerhin Platz 4 im weltweiten Exportranking. Hier ist die Nachfrage nach Frischfleisch um fast 50 Prozent gestiegen.

Zurückgegangen ist allerdings auch der langjährige Warenfluss von Milchprodukten – meist functional Foods – nach Österreich, im vergangenen Jahr um minus zwölf Prozent.  Die konstant positive Entwicklung beim Käse ist 2011 zum Stillstand gekommen, einzig der tschechische Markt frägt mehr und mehr nennenswerte Mengen an österreichischen Käsespezialitäten nach. Immerhin verbucht Tschechien rund 72 Prozent der gesamten Käseexporte in die neuen EU-Länder für sich.

Positiver Ausreißer in diesem Trend ist die Slowakei, die Steigerungen im Außenhandel konnte beibehalten werden und brachten mit rund fast 100 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2012 ein Plus von 14 Prozent.


Österreich punktet mit Qualität, Bio, „Natur Genuss“ und Innovationen
„Natürlich produzierte Lebensmittel punkten mit hoher Qualität, ausgezeichnetem Geschmack und einer Geschichte dahinter. Die Innovationsfreude unserer Produzenten bewirkt, dass der Markt immer neu beliefert und positiv überrascht wird. Verlässlichkeit in der Belieferung und die Kontinuität in der erzeugten Qualität ergänzen den Neuigkeitseffekt optimal. Auch die gelebte Tradition in der Verarbeitung sowie die alten, aber verfeinerten Rezepturen sind mittlerweile nahezu Alleinstellungsmerkmale vieler Lebensmittel. Vertrauen und Sympathie sind wichtige Zutaten, mit denen unsere Spezialitäten gewürzt sind. Österreich ist in Europa nicht umsonst das Bio-Land Nummer 1“, fasst Reinhard Schuster, Exportmanager der AMA-Marketing zusammen.

Rückfragehinweis:
DI Manuela Göll, Unternehmenskommunikation,
Tel. 01/33151-404, Mobil 0664/837 61 78, E-Mail: manuela.goell(at)ama.gv.at

Presseaussendung der AMA-Marketing als pdf

charts der AMA-Marketing als pdf

Presseaussendung des Fachverbands als pdf

charts des Fachverbands als pdf

Foto zum Download


Bildtext: Dr. Michael Blass (GF des Fachverbandes der Lebensmittelindustrie) und Reinhard Schuster (Exportmanager der AMA-Marketing) freuen sich über die Erfolge im Export.

Fotocredit: APA/AMA/Lusser

Weitere Fotos der heutigen Pressekonferenz zum kostenlosen Download finden Sie unter http://www.apa-fotoservice.at/galerie/3512

<//i>Diese internationale Messe für Ernährung gilt als wichtiges Schaufenster für Lebensmittelinnovationen und ist eine große Business-Plattform für die Nahrungsmittelindustrie, Lebensmittelhersteller, Händler, Importeure, Großhändler, Einzelhändler und die Gastronomie. Alternierend zur ANUGA in Köln findet die SIAL heuer von 21. bis 25. Oktober statt und ist wichtiger Handelsplatz vorzugsweise für Marktpartner aus Amerika, Asien, Süd-Europa und auch dem arabischen Raum. Auf 370.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche tummeln sich rund 140.000 Fachbesucher an den Ständen von 5.700 Ausstellern aus mehr als 106 Ländern.


Orientierungshilfen

Facebook - Links