Dresdner Straße 68a
A-1200 Wien
Postfach 214
Tel. +43/1/33151
Fax +43/1/33151-499
UID: ATU39009407
Fb-Nr. 135.101 d
Handelsgericht Wien
DVR 0824275
April: Der Grazer Krauthäuptel - zart-knackiger Salatgenuss
Der 'Salat-Aristokrat' ist wieder auf dem Markt. Er ist ein echter Ursteirer - der Grazer Krauthäuptel. Beliebt ist er beim Konsumenten vor allem durch seinen zart - knackigen, leicht süßlichen, bitterfreien Geschmack. Die für frische Salate typische Kombination aus jeder Menge wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß macht ihn zum wertvollen Gericht sowie gesunden Begleiter jeder Mahlzeit.
Ein echter „Ursteirer“
Zum ersten Mal ist der Grazer Krauthäuptel um die Jahrhundertwende in der damaligen Untersteiermark als Laibacher Eissalat wegen seines großen, festen Kopfes, seiner krausigen Blätter und seines bitterfreien Geschmacks aufgefallen. Grazer Gärtner brachten ihn noch während des ersten Weltkrieges in die Landeshauptstadt und züchteten den zart-knackigen, leicht süßlichen Grazer Krauthäuptel. Seine äußeren Blätter haben ein schmales, dunkelrotes bis violett gefärbtes Randerl, sein ausgeprägter Salatkopf schillert ebenfalls meist leicht dunkelrot bis violett. Die Blätter mit den feingezackten Rändern sind stark blasig gewölbt und bleiben deshalb lange fest und zartknackig.
Das meiste Vitamin C in den Außenblättern
Die äußeren Blätter vom Grazer Krauthäuptel sind großlappig, blasig gewellt und feingezackt. Die innen liegenden „Herzblätter“ sind zarter und heller, weil sie weniger Licht erhalten als die äußeren Blätter.
Neben Eiweiß, Spurenelementen und Mineralstoffen wie Calcium, Kalium, Phosphor und Eisen enthält der Salat auch Vitamine. Hiervon sind zu nennen das Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, vor allem aber Vitamin C. Für die Verwertung der Vitamin C - Gehalte ist beim Salat interessant, dass die Verteilung des Vitamins von außen nach innen abnimmt. Die so geschätzten „Herzblätter“ sind also „Vitamin-C-loser“ als die grünen Außenblätter. (Außenblätter enthalten ca. 50-60% des gesamten Vitamin C-Gehaltes, die äußeren Kopfblätter 20-30%, die inneren Kopfblätter 10-20% und die Herzblätter nur noch 5%). Der Grazer Krauthäuptel zählt zu den leicht verdaulichen Gemüsen, ist äußerst bekömmlich und wird gerne für Diät- und Krankenkost eingesetzt.
Robustheit spart beim Pflanzenschutz
Die steirischen Gemüsebauern ziehen ihn nach den Richtlinien der Integrierten Produktion (IP) vorwiegend im Grazer Raum und in der Thermenregion. Integriert produzieren heißt, kontrolliert produzieren. Die Bauern düngen nur nach Nährstoffbedarf – dieser wird durch ständige Bodenuntersuchungen bemessen. Pflanzenschutz ist beim Grazer Krauthäuptel wegen seiner Robustheit kaum notwendig – diese bodenständige Sorte hat sich im Laufe der Zeit gut an unser Klima und auch an die Krankheiten und Schädlinge angepasst und läßt sich von Natur aus nicht unterkriegen. Ca. 2.000.000 Stück werden von den Mitgliedsbetrieben der Erzeugerorganisation „Steirisches Gemüse“ in der Saison produziert und vermarktet.
Tipps für die Zubereitung
- Nicht zu lange wässern, damit der Salat frisch und knackig bleibt!
Große Salatblätter erst nach dem Waschen in mundgerechte Stücke zerkleinern. - Wichtig für die Zubereitung aller Salate ist, dass man nach dem Waschen möglichst alles Wasser aus den Blättern schüttelt, damit der Salat nicht zusammenfällt und das Dressing nicht verwässert wird.
- Je nach Geschmack kann man den Salat mit frischen Kräutern kombinieren: Schnittlauch, Petersilie, Kresse, Basilikum, Kerbel, Dille u.v.a.!
- Am besten schmeckt er mit frischen Radieschen und dem original steirischen Kürbiskernöl.
- Beim Salatwaschen sollte zuviel fließendes Wasser vermieden werden, damit Vitamine und Mineralstoffe nicht ausgespült werden.
Nähere Informationen finden Sie unter www.5xamtag.at
Weitere Produkt- und Rezeptinformationen








