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Gesundheit ist Essbar

Lustvolle, abwechslungsreiche Ernährung im Alltag und ernährungsphysiologische Informationen rund ums Fleisch

Genießer leben gesünder
Essen soll Freude und Spaß machen, so lautet nun auch die wissenschaftliche Meinung von Experten. Untersuchungen in Schweden haben gezeigt: Wer mit Lust und Genuss speist, nimmt mehr wertvolle Inhaltsstoffe auf und isst dadurch auch gesünder.
Lustfeindliches Kalorienzählen, ständig kritische Blicke auf die Nährwertgehalte, Hektik und Stress schmälern nicht nur das Essvergnügen, sondern wirken sich auch nachteilig auf unser Wohlbefinden aus.

Das Beste für Ihre Gesundheit

  • richtige Ernährung
  • ausreichend Bewegung
  • seelisches Gleichgewicht

Ausgewogener Genuss
Eine vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung ist eine der Grundvoraussetzungen für Gesundheit und volle Leistungsfähigkeit. Eine Vielzahl von Nährstoffen wie Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Wasser und Ballaststoffe sind dazu nötig. Es gibt kein einziges Lebensmittel, in dem all diese Nährstoffe in ausreichender Menge vorkommen. Je vielfältiger Mahlzeiten, vom kleinen Snack bis zum vollständigen Menü, zusammengestellt werden, umso mehr lebensnotwendige Nährstoffe nimmt man auf. Fleisch liefert dazu einen wertvollen Beitrag.

Rot-Gelb-Grün
Die Ampelfarben sind eine gute Hilfe, wenn es um die Ausgewogenheit am Esstisch geht.
Täglich sollten sich diese Farben je zu einem Drittel auf dem Teller wiederfinden:

  • Rot: 1/3 Fleisch oder Fisch,
  • Gelb: 1/3 Sättigungsbeilagen (Kohlenhydrate) wie Kartoffeln, Reis, Nudeln, Getreideprodukte
  • Grün: 1/3 Gemüse wie Brokkoli, Erbsen, Salat, Hülsenfrüchte,

Männer essen anders – Frauen auch
Beim Fleischkonsum gibt es zwischen den Geschlechtern deutliche Unterschiede: Männer essen um 60 % mehr Fleisch und sogar doppelt so viel Wurst und Fleischwaren wie Frauen. Diese konsumieren stattdessen mehr Obst, Gemüse und Vollkornprodukte.

TIPP
Wer langsam isst, ist schneller satt:
Erst nach zehn Minuten signalisiert die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) beim Essen, dass der Körper satt ist.
Wer seine Mahlzeit daher langsam isst, kann sie nicht nur bewusster genießen, sondern hört auch rechtzeitig zu essen auf und vermeidet so unnötige Kalorien. Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt verhindern den Heißhunger und beeinflussen unsere Leistungsfähigkeit positiv.

 

Figurbewusst genießen 
Zubereitungstipps für leichte Gaumenfreuden

  • Bevorzugen Sie fettarme Zubereitungsarten wie Dämpfen, Grillen, Blanchieren oder Dünsten.
  • Beim Garen im Römertopf, in der Alufolie oder im Bratschlauch wird Bratfett überflüssig - die Fleischstücke bleiben dabei saftig und behalten den vollen Geschmack.
  • Beschichtete Bratpfannen ermöglichen eine Fett sparende, schonende Zubereitung.
  • Ersetzen Sie gehaltvolle Beilagen wie Pommes frites und Rahmsaucen durch Petersilienkartoffeln, Vollkornreis und Natursäfte.
  • Frittiertes soll eine seltene (aber erlaubte) Ausnahme am Speiseplan sein. Wer auf sein Wiener Schnitzel nicht verzichten möchten, sollte es auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Orientierungshilfen

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