Dresdner Straße 68a
A-1200 Wien
Postfach 214
Tel. +43/1/33151
Fax +43/1/33151-499
UID: ATU39009407
Fb-Nr. 135.101 d
Handelsgericht Wien
DVR 0824275

Fett - Klasse statt Masse
Fett – ein lebensnotwendiger Nahrungsbestandteil
Fett ist ein konzentrierter Energiespender.
Bereits ein Gramm Fett liefert mit neun Kilokalorien (38 Kilojoule) rund doppelt so viel Energie wie Eiweiß oder Kohlenhydrate. Die Fette sind außerdem Bestandteil von Zellmembranen und wichtigen Hormonen. Auch für den Transport der fettlöslichen Vitamine (A, D, E, K) in den Organismus ist Fett notwendig und als Träger von Aroma- und Geschmackstoffen für den Genuss unerlässlich. Die im Fett enthaltenen Fettsäuren sind die wichtigsten Bausteine der Fette. Je nach Aufbau unterscheidet man zwischen gesättigten, einfach, zweifach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren gelten als einer der Hauptverursacher für erhöhten Cholesterinspiegel und andere Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Gicht und Bluthochdruck. Nicht mehr als ein Drittel der empfohlenen Fettzufuhr von 30 g pro Tag sollte daher aus gesättigten Fettsäuren bestehen. Diese findet man vor allem in Palm- und Kokosfett, die vorwiegend zum Backen und Frittieren verwendet werden.
Mageres Muskelfleisch enthält im Durchschnitt nur 0,3 bis 1,8 % gesättigte Fettsäuren.

Gesättigte Fette - entscheidend ist die Zubereitung!
Gesättigte Fettsäuren, die als gesundheitlich bedenklich gelten, werden großteils durch Zubereitungsarten wie Backen und Frittieren in die Speisen geschleust. Magere Fleischsorten, die gedünstet, gebraten oder gekocht wurden, können daher auch bei cholesterinbewusster Ernährung auf den Speiseplan gesetzt werden.
Zu Unrecht unter "Fettverdacht"
Treten Sie nicht ins Fettnäpfchen (Fett in %)
Fleisch haftet zu Unrecht der Ruf eines fettreichen Lebensmittels an. Den modernen Essvorlieben und dem Wunsch gesundheitsbewusster Genießer folgend wurde Fleisch in den letzten Jahren aufgrund geänderter Züchtungen wesentlich fettärmer. Mageres Fleisch ist heute ein kalorienarmes Lebensmittel mit durchschnittlich nur 1 bis 4 % Fett. Selbst der Mythos vom fetten Schweinefleisch gilt heute nur noch bedingt für einige Teilstücke wie Bauch oder Stelze. Das Zuviel am Kalorienkonto wird meist erst durch die Art der Zubereitung und durch die Wahl der Beilagen verursacht.


Nichts zu verstecken
Fleisch und Fett haben eine klare Farbmarkierung: Rot - Weiß.
Daher lässt sich schon beim Einkauf der Fettanteil mit einem Blick leicht abschätzen.
"Versteckte Fette" gibt es im roten Muskelfleisch fast keine.
- Wenn Sie das Fleisch mit der fettreicheren Seite zuerst (wenn möglich in einer beschichteten Pfanne) anbraten, sparen Sie Kochfett.
- Kalorienbewusste Genießer schneiden den Fettrand erst nach dem Braten weg. So bleibt das Fleisch saftig, und unnötige Fettkalorien werden gespart
Haben Sie gewusst, dass der Fettgehalt von magerem Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch fast gleich niedrig ist?
Praxistipp
Saftig und geschmackvoll:
Zum Braten sollte das Fleisch idealerweise fein marmoriert, das heißt von feinen Fettäderchen durchzogen sein. Diese schmelzen bei der Zubereitung, und das Fleisch ist dadurch zarter und geschmackvoller.
Auch bei einer kalorienbewussten Ernährung muss nicht auf Fleisch verzichtet werden. Wer bei der Zubereitung einige Tipps beachtet und Fettfallen vermeidet, veredelt Fleisch zum fettarmen, gesunden Gustostückerl.







