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Schwangerschaft und Stillzeit – Verantwortung für zwei:
Die Ernährung der Mutter spielt für eine gesunde Entwicklung des Kindes eine bedeutende Rolle. Unter anderem ist auf die Nährstoffzufuhr mit Vitamin B12 und Eisen besonders zu achten, welche für die Gehirnentwicklung, Blutbildung und die Sauerstoffversorgung des Kindes lebensnotwendig sind. Für Schwangere und Stillende sollen daher drei- bis viermal in der Woche kleine Fleischportionen mit reichlich Gemüse auf dem Speiseplan stehen.
Haben Sie gewusst, dass
- Schwangere doppelt so viel Eisen wie andere Frauen brauchen.
- in der Stillzeit der Eisenbedarf um ein Drittel erhöht ist.
- schwarzer Tee und Milch zu Mahlzeiten getrunken die Eisenresorption erschweren.
- in der Schwangerschaft wegen des Risikos einer Toxoplasmose (*Parasiteninfektion) auf rohes oder halbgares Fleisch (wie Beef tatar oder Steaks) verzichtet werden sollte.
Fleischliche Genüsse in den besten Jahren
Untersuchungen des Institutes für Ernährungswissenschaften haben gezeigt, dass ältere Menschen vor allem mit den Vitaminen Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 unterversorgt sind. Diese Vitalstoffe gelten als schützende Substanzen vor Herz-Kreislauferkrankungen. Ein Mangel führt zum Anstieg von Homocystein, einem arterienschädigenden Stoffwechselprodukt.
- Fleisch liefert die Vitamine B6 und B12 in gut verwertbarer Form und soll daher dreimal die Woche mit reichlich Gemüse auf dem Speiseplan stehen.
- Ältere Menschen mit einer verminderten Magensäureproduktion und verlangsamter Verdauungstätigkeit sollten eine leichte, schonende Zubereitung wie Dämpfen und Kochen bevorzugen.







