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Fleisch für Sportler
Hochwertiges Eiweiß und jede Menge Vitalstoffe

Empfehlenswert für den Sportler ist eine kohlenhydratbetonte, fettkontrollierte Mischkost, reich an Vitaminen und Spurenelementen. Auch Fleisch hat in einer bewussten Sportlerernährung eine wichtige Rolle:Neben wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen liefert es hochwertiges und leicht verdauliches Eiweiß und ergänzt wichtige pflanzliche Eiweißlieferanten wie Kartoffeln, Brot und Nudeln.

Fit mit Fleisch
Freizeitsportler greifen häufig zu teuren Eiweißpräparaten, um den Muskelaufbau und die sportliche Leistung zu fördern. Das ist aber nicht nötig. Eine Zufuhr von 0,8 bis 1,2 g Eiweiß pro kg Körpergewicht und Tag gilt für den sportlich Aktiven als ausreichend. In den Industrieländern ist diese Menge bereits mit der Ernährung, wie sie die Allgemeinbevölkerung zu sich nimmt, abgedeckt. „Leistungsförderer“ in Form von Eiweißpräparaten werden so gut wie nicht für den Muskelaufbau verwendet, sondern belasten den Stoffwechsel, insbesondere die Nieren.

  • 150 g Fleisch – das ist eine etwa handtellergroße Portion sind zwei- bis dreimal pro Woche für Freizeitsportler empfehlenswert. Reichlich Kohlenhydrate wie Nudeln, Reis und Gemüse ergänzen die ideale Sportlermahlzeit.

Fleisch hat reichlich Carnitin
Carnitin spielt eine wesentliche Rolle bei der Fettverbrennung und ist für eine sportliche Ausdauerleistung wichtig. Es ist hauptsächlich im Muskelfleisch enthalten und kann vom Körper aus Eiweißbausteinen selbst erzeugt werden. Obwohl keine seriöse Studie den leistungssteigernden Effekt von „Carnitinsubstraten aus der Dose“ bestätigt hat, greifen viele Sportler zu diesen teuren Präparaten. Mageres Fleisch, insbesondere Lammfleisch, ist eine hervorragende natürliche Carnitinquelle – Geschmack als Nebenwirkung wird garantiert!

Muss man bei Gicht auf Fleisch verzichten?
Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der es zum Anstieg des Harnsäurespiegels im Blut und in weiterer Folge zu Ablagerungen in Gelenken und verschiedenen Organen kommt.
Neben der körpereigenen Produktion von Harnsäure sind es insbesondere die Purine aus der Nahrung, die zu einer Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut beitragen. Purine sind in den Zellkernen tierischer und pflanzlicher Zellen zu finden. Zu den besonders purinreichen Lebensmitteln zählen Innereien, manche Fische und Hülsenfrüchte. Mageres Fleisch kann auch bei erhöhtem Harnsäurespiegel dreimal pro Woche (eine Portion zirka handtellergroß) mit ruhigem Gewissen genossen werden. Gichtkranke Menschen sollten aber auf das Körpergewicht achten und auf Alkohol und purinreiche Lebensmittel verzichten.

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