image slideshow

Milchgenießer wissen mehr

Viele mögen keine Milchhaut

Um die Bildung von Haut an der Oberfläche von gekochter Milch zu verhindern, kann man diese nach dem Erhitzen mit ein, zwei Eiswürfeln abschrecken.

Strenge Abgaberichtlinien

Auch bei Abgabe von Rohmilch am Bauernhof sind strenge Vorschriften einzuhalten, die in der Rohmilchverordnung BGBl II Nr. 106/2006 geregelt sind.

Haltbar – ein Kompromiss?

Können Sie sich vorstellen, Milch jeden zweiten Tag einkaufen zu müssen? Nein? Brauchen Sie auch nicht. Die natürliche Haltbarkeit der „Frischmilch“ konnte durch die hohe Tiergesundheit und bessere Produktionstechnik in den letzten 10 Jahren deutlich verbessert werden. Wer zu Kompromissen beim Geschmack bzw. den Inhaltsstoffen bereit ist, kann auf „länger frische“ ESL oder H-Milch zurückgreifen.

Milchbad

Ägyptens First Topmodel Cleopatra war die erste bekannte Persönlichkeit, die Milch auch zur äußeren Anwendung entdeckte. Sprich Vollbad pur. Milch als Badezusatz hat zwar nicht mehr die große Bedeutung, aber schon ein Liter Milch pro Wanne würde reichen. Ihr Pflegeeffekt resultiert vor allem aus den darin enthaltenen Vitaminen A und E. Milchfett wirkt zudem beruhigend, Enzyme regen die Zellbildung an und Milchsäure spendet reichlich Feuchtigkeit. Das funktioniert auch mit Butter-, Sauermilch, Naturjoghurt oder Molke, wo vielleicht das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wurde.

Milchbegleiter

Man lebt nicht nur von Milch allein! Dazu gibt es viele köstliche Begleiter, die den Milchgenuss noch weiter steigern. Z.B. Brot, Getreide, Eier und Erdäpfel vertragen sich ausgezeichnet mit dem weißen Gesundheitsdrink und können die biologische Wertigkeit zusätzlich erhöhen.

Nährwerte der Milch

100 g Vollmilch enthalten durchschnittlich:

Engergie

Eiweiß

Kohlenhydrate

Fett

Ballaststoffe

Natrium

Kalzium

269 kJ/64 kcal

3,3 g

4,8 g

milcheigener Zucker

3,5 g

davon gesättigte Fettsäuren 2,1 g

0 g

50 mg

120 mg

Quelle: www.nuts.at Gemäß Art. 10 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 wird auf die Bedeutung einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Lebensweise hingewiesen.

Milchzucker

Im Vergleich zu seinem nahen Verwandten Saccharose besitzt Milchzucker nur rund ein Drittel Süßkraft. Laktose ist übrigens ein Zweifachzucker. Das heißt, es ist der Job des Darms, sie in die beiden Bestandteile Glukose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker) aufzuspalten, weil unser Darm nur Einfachzucker aufnehmen kann (siehe auch Ernährung/Milchzucker).

Volles Kalzium trotz weniger Fett

Wussten Sie, dass der Kalziumgehalt in fettreduzierter und Magermilch gleich hoch ist, wie in normalfetter Milch? Die Fettreduktion hat keinen Einfluss auf den Kalziumgehalt. Und dass die Kalziumzufuhr auf mehrere Mahlzeiten über den Tag verteilt werden sollte? So kann der Körper die maximale Kalziummenge aus den Lebensmitteln ausnutzen.

Je später desto besser

Hätten Sie geahnt, dass speziell eine kalziumreiche Spätmahlzeit knochentechnisch etwas sehr Vernünftiges ist? So können Sie nämlich nächtliche Knochenabbauprozesse verringern. Warme Milch mit Honig hilft also nicht nur zum Einschlafen, sondern stärkt auch gleich die Knochen. Und das im Schlaf!

 

Orientierungshilfen

Facebook - Links