image slideshow

Käse-Geschmackswelten – so finden Sie sich in der „Käsewelt“ leicht zurecht!

Die Geschmacksvielfalt kann grundsätzlich in 3 Gruppen eingeteilt werden: mild-fein, g‘schmackig, würzig-kräftig 

mild-fein:

Frischkäse, zB Gervais, Gervais, Topfen-, Löffel- und Landfrischkäse, Bojar, Rollino, etc. sowie milde Weich- und Schnittkäse, zB Butterkäse, Edamer, Bergbaron, Drautaler, Almkönig, etc.

g’schmackig:

Weich- und Schnittkäse mit spezifischen Kulturen gereift, zB Camembert, Weinkäse, Moosbacher, etc.

würzig-kräftig:

Weich-, Schnitt- und Hartkäse mit ausgeprägter Reifung (Rotkulturen, Edelschimmel – meist mit „Naturrinde“), zB Schloßkäse, Raclette, Emmentaler, Bergkäse, Österkron, Dolce Bianca, etc.

Käseglocke, Käseplatte, Käseteller – Schneidetechnik

 

Bei Aufbewahrung in einer Käseglocke trocknet der Käse nicht so schnell aus und man kann seinen Gästen immer wohltemperierten, feinsten Käsegenuss anbieten. Idealerweise gibt man Käse hinein, der binnen einer Woche verzehrt wird. Wichtig! Käse trotzdem immer einzeln verpacken – Schutz vor Austrocknung und unerwünschten Schimmelkulturen. Beispielsweise kann bei gemeinsamer Lagerung edler Blauschimmel auf einen Camembert wechseln. Darüber hinaus hat eine schöne Käseglocke auch einen sehr dekorativen Charakter.

Bei Käseplatten sollten immer mindestens 4–5 Käsesorten zubereitet werden. So zB Frischkäse, Weichkäse mit weißem Edelschimmel, Weichkäse mit edler Rotkulturreifung, Hartkäse und edler Blau- bzw. Grünschimmelkäse. Die Anordnung der Käse erfolgt immer von der milden bis zur kräftigsten Sorte.

Schneidetechnik: Speziell wenn vom ganzen Stück herrunter geschnitten wird und ein Teil wieder verpackt wird, sollte darauf geachtet werden, dass verschiedene bzw. immer gesäuberte Messer beim Zubereiten der Käsestücke verwendet werden. Andernfalls erfolgt mit großer Wahrscheinlichkeit die unerwünschte gegenseitige Übertragung der Edelschimmelkulturen.

Käseplatten für ein Familienfrühstück, beim Kartenspiel mit Freunden, für Figurbewusste, als Partyteller, oder Verliebte können ganz leicht für jeden Geschmack eine Köstlichkeit parat haben. Am Käseteller präsentiert soll im Uhrzeigersinn von mild-fein, über g‘schmackig bis würzig-kräftig Käse zum Genießen einladen. Grundsätzlich gilt, alles was schmeckt, ist erlaubt.

Käse den ganzen Tag genießen

Aus Sicht der „Gaumenlogik“ und den körperlichen Bedürfnissen entsprechend wird der Morgen eher mild begonnen und gegen Abend darf es dann schon etwas geschmackvoller werden. Wichtig ist, dabei immer auf die Temperatur zu achten, denn Käse, mit Ausnahme von Frischkäse, gibt seinen ganzen aromatischen Reichtum ab 18 bis 20 °C preis. Käse im Stück braucht daher immer mindestens eine Stunde zum Akklimatisieren, wenn er aus dem Kühlschrank kommt.

Hinweis:

Die Zuordnung zur Geschmackswelt bezieht sich immer auf den „Naturkäse“ – wenn der Geschmack durch „Zusätze“ (zB Gewürze, Kräuter, etc.) verfeinert ist, ist das mit einer „Zusatzinformation“ gekennzeichnet (zB mit Pfeffer, mit Gartenkräutern verfeinert, etc.) und kann den eigentlichen Käsegeschmack verändern.

Orientierungshilfen

Facebook - Links