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Wildblattsalate

Wildblattsalate – so schmeckt der Frühling
Bei den ersten kräftigen Sonnenstrahlen sieht man sie wieder: Auf grünen Wiesen, am Markt und im sortierten Gemüsehandel – die köstlichen Wildblattsalate. Ob Löwenzahn oder Gänseblümchen, sie alle sind willkommene Frühlingsboten auf dem Teller.

Löwenzahn – der junge Wilde
Bereits seit dem 17. Jahrhundert wird Löwenzahn als vitaminreicher Wintersalat geschätzt. Jedes Jahr im Frühling wird man daher nicht nur auf der Wiese sondern auch am Markt fündig: Überall die zarten, hellgrünen Blätter mit fein-herbem Geschmack, die mit Sherry- oder Himbeer-Essig so herrlich harmonieren! Auch mit Frischkäse oder als Brotbelag ist Löwenzahn ein herzhafter Genuss!

Bärlauch – Delikatesse von jenseits des Gartenzauns
Der erlesene Geschmack des Bärlauchs wird sogar von Bären geschätzt, die nach dem Winterschlaf gerne von dem gesunden Wildblattsalat kosten. Daher auch sein Name. Aus den heimischen Küchen ist Bärlauch ohnehin nicht mehr wegzudenken: Ob köstliche Aufstriche, Suppen, Pasta, oder ein feines Pesto – Bärlauch „adelt“ jede Speise. Ein Tipp noch: Um sein Aroma zu erhalten, Bärlauch nur vorsichtig und kurz erhitzen!

Gänseblümchen – in voller Blüte genießen
So klein, so unscheinbar, und trotzdem nicht zu unterschätzen: das Gänseblümchen! Obwohl man es nicht vermuten würde, zählt dieses zarte Pflänzchen zu den köstlichsten Wildblattsalaten! Kräutersuppen, Aufstriche, aber auch Salate erhalten durch die jungen Blätter eine leicht nussige Note. Sogar ein Butterbrot wird mit Schnittlauch und gehacktem Gänseblümchen zum delikaten Snack.

Brennnessel – wildes Grün ganz zahm
Mitunter zeigt sie sich recht wehrhaft, dabei ist sie doch so gesund: die Brennnessel! Die jungen Triebe dieser eigenwilligen Pflanze sind besonders vitaminreich und schmecken fein-säuerlich. Daher ist der Frühling die ideale Erntezeit. Am bekanntesten sind der Brennnesselspinat und die Brennnesselsuppe, aber man kann sie natürlich auch roh als Salat genießen. Keine Sorge, das ist ungefährlich! Denn die Nesselhaare werden beim Unterrühren des Dressings zerstört.

Gewusst wie:
Bärlauch einfrieren
Bärlauch besitzt ein überaus intensives Aroma. Damit er dieses nicht an seine Umgebung abgibt, sollte man ihn in Dosen einfrieren.


Foto: Löwenzahn, Bärlauch, Gänseblümchen, Brennnessel

 

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