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Paprika, Pfefferoni

Paprika und Pfefferoni – Vitamine in geballter Form!
Paprika ist das Chamäleon unter dem Fruchtgemüse! Er wechselt in seinem Strauchleben je nach Reifegehalt die Farbe von grün über gelb zu rot. Mittlerweile lassen ihn Züchtungen sogar in den Farben Orange, Weiß und Schwarz leuchten.

Rekordverdächtiger Genuss
Paprika gehört zu den absoluten Spitzenreitern beim Vitamin C-Gehalt! Zusätzlich erhöhen die im roten Paprika vorkommenden Flavonoide die positive Wirkung von Vitamin C noch deutlich! Damit kann Paprika das Immunsystem stärken und Infektionen vorbeugen. Paprika wirkt zusätzlich appetitanregend und fördert die Verdauung. Der Pfefferoni ist eine der am schärfsten schmeckenden Früchte! Dafür verantwortlich ist das Alkaloid Capsaicin, das sich hauptsächlich in den Kernen der Frucht befindet.

Würzige Auswahl
Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Gewürz- und Gemüsepaprika. Der Gewürzpaprika ist kleiner und schärfer. Dazu zählen Pfefferoni und Chilischoten. Die farbliche Vielfalt des Gemüsepaprikas wurde schon erwähnt. Aber auch in der Form gibt es Unterschiede, denkt man z.B. an den Spitzpaprika.

Einkauf, Lagerung und Zubereitung
Frischer Paprika hat Stiel! Beim Einkauf sollte Paprika fest, glatt und glänzend sein und seinen Stiel noch haben. Zu Hause wird er am besten über 10 Grad gelagert – dann bleiben seine wertvollen Inhaltsstoffe besser erhalten. Um den Paprika besser schälen zu können, einfach die Paprikahaut ein paar Mal einritzen und die Frucht kurz in kochendes Wasser geben, bis sich die Haut etwas aufzudrehen beginnt. Danach die Frucht in kaltem Wasser abschrecken.

Gewusst wie:
Dem Pfefferoni die Schärfe nehmen!
Vor der Verwendung sorgfältig alle Kerne und Innenwände entfernen und den Pfefferoni dann kurz in kochendes Wasser geben. Das macht den Gewürzpaprika milder, allerdings geht dadurch teilweise Aroma verloren!

 

Orientierungshilfen

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