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Paradeiser

Paradeiser – die paradiesischen Kraftspeicher!
Ursprünglich aus Peru und Ecuador, wurden sie in Mexiko erstmals kultiviert. Die Azteken nannten sie „Tomatl“. In Europa bekamen sie anfangs den Namen Liebes-, Gold- oder Paradiesapfel. Die Österreicher machten den „Paradeiser“ daraus, der nun seit vielen Jahren aus der gesunden Küche nicht mehr wegzudenken ist.

Paradeiser mögen´s heiß
Tomaten sind regelrechte Sonnenanbeter. Je mehr Licht sie bekommen und je reifer sie geerntet werden, desto mehr hochwertige Inhaltsstoffe enthalten sie. Besondere Bedeutung haben das zellschützende Lykopin und das Beta-Karotin, das antioxidativ wirkt und damit dazu beitragen kann, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs vorzubeugen. Doch damit nicht genug! Paradeiser enthalten zusätzlich u.a. Provitamin A, Vitamin C und Kalium, das entwässernd wirkt und dabei hilft, den Blutdruck zu senken.

Bunte Auswahl
Während früher klassische runde Tomaten und Fleischtomaten das Angebot bestimmten, sind heute viele weitere Sorten wie die herrlich duftenden und aromatischen Rispentomaten oder die praktischen Cherrytomaten in verschiedenen Formen und Farben erhältlich.

Einkauf, Lagerung und Zubereitung
Die Tomate ist die Diva unter dem Fruchtgemüse. Sie ist druckempfindlich und mag es auch während der Lagerung nicht kalt! Ein über 13 Grad warmer Ort lässt sie nachreifen und ihr volles Aroma entwickeln. Außer dem sollten Tomaten lieber gesondert gelagert werden, denn sie geben Ethylen ab, das zum Alterungsprozess anderer Obst- und Gemüsesorten beiträgt. Erhitzte Tomatenprodukte helfen dem Körper dabei, das wertvolle Lykopin besser aufzunehmen. Also: auch bei der Zubereitung manchmal an die Vorliebe der Tomaten für Wärme denken!

Gewusst wie:
Paradeiser richtig einfrieren!
Tomaten mit kochend heißem Wasser übergießen, schälen, halbieren, Stielansätze herausschneiden und portionsweise in Tiefkühlsäckchen füllen. Das gibt eine gute Basis für Tomatensaucen. 

 

Orientierungshilfen

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