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Zwetschken, Pflaumen, Ringlotten, Mirabellen
Zwetschken: köstliche Vielfalt!
Aus botanischer Sicht sind die Verwandtschaftverhältnisse innerhalb der Pflaumenfamilie reichlich unübersichtlich. Derzeit werden über 2.000 verschiedene Sorten gezählt. Und eine schmeckt besser als die andere!
Pflaumen – die edle Versuchung
Eine Versuchung allerdings, der man gerne erliegt! Pflaumen schmecken sehr süß, ihr Fruchtfleisch ist saftiger und weicher als das der Zwetschke. Roh genascht oder zu kalten Süßspeisen verarbeitet behalten sie auch ihren edlen Geschmack.
Zwetschken – ein blaues Wunder
Mit ihrer Farbe setzen sie leuchtende Akzente in jedem Obstkorb, und ihr saftigsüßer Geschmack macht sie zur gesunden Leckerei. Echte Klassiker sind hierzulande natürlich „Powidl“ und „Zwetschkenröster“.
Ringlotten – königlicher Genuss
Der Name „Ringlotte“ stammt eigentlich von Königin Claudia, die diese Früchte sehr mochte. Aus „Reine-Claude“ wurde Reneklode und schließlich in Österreich Ringlotte. Der Name passt! Denn ihr Aroma ist einfach „königlich“: mild säuerlich und fein aromatisch.
Mirabellen – wunderbar würzig
Der Name dieser Frucht wird vom lateinischen „mirabilis“ abgeleitet, was „wunderbar“ bedeutet. Reife Mirabellen sind saftig, zuckersüß und entwickeln einen Hauch von köstlicher Säure. Sie harmonieren daher perfekt mit pikanten Gerichten.
Rundum gesund
Die genannten Sorten der Pflaumenfamilie enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe! Von Kalzium, Kalium und Eisen über verschiedene Vitamine bis hin zu wichtigen Ballaststoffen. Deshalb können sie auch darmregulierend und verdauungsfördernd wirken.
Einkauf, Lagerung und Zubereitung
Pflaumen und Zwetschken halten sich gekühlt ca. eine Woche und lassen sich sehr gut einfrieren. Ringlotten und Mirabellen sind empfindlicher und sollten direkt nach dem Einkauf frisch gegessen werden!








